Schülerheim mit langer Tradition

Das Vinzenzheim ist ein Schülerheim mit langer Tradition. Seinem Ursprung verdankt es dem Landgerichtsarzt Dr. Heinrich Vögele, welcher bereits im Jahre 1866 das Haus an den Orden der Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul mit dem Auftrag überlassen, sich um Kinder und Jugendliche, besonders um Waisenkinder, zu kümmern und ihnen ein Heim zu geben. 1959 wurde das Haus durch einen Brand vollkommen zerstört. Die Barmherzigen Schwestern bauten mit Hilfe des Landes ein neues Heim, das heutige Vinzenzheim, auf.

Marillac - Vinzenzheim SchlanderVinzenz von Paul - Vinzenzheim Schlander
Vinzenz von Paul

Aufgrund der laufenden gesellschaftlichen Veränderungen hat sich unser Haus stetig an die Bedürfnisse von Schülern/innen, Eltern, Familien und Institutionen angepasst. Aus dem Waisenhaus entwickelte sich ein Heim für Mädchen, die vorwiegend von entlegenen Bergbauernhöfen oder aus Seitentälern kamen. Damals war es möglich, mit 35 Schülern in einem Studierraum die schulischen Anforderungen zu bewältigen. Im Laufe der Zeit wurde aus dem Mädchenheim ein gemischtes Schülerheim. Infolge der Veränderungen des Schulsystems (Schülerbeförderung und Integration) erweiterte das Vinzenzheim sein Angebot und ermöglichte neben Vollzeitbetreuung auch Tagesbetreuung für Grund- und Mittelschüler. Das Vinzenzheim war und ist bis heute das einzige Heim im Vinschgau welches Betreuung und Lernbegleitung für Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren anbietet. Lag früher der Schwerpunkt hauptsächlich in der Hausaufgaben- und Lernbetreuung, liegt er heute in der ganzheitlichen pädagogischen Erziehungsarbeit.

Aufgrund Mangel an ordensinternem Nachwuchs wurde im Jahr 2015 die „Sozialgenossenschaft Vinzenzheim Schlanders“ gegründet, welche seitdem die Trägerschaft des Vinzenzheimes inne hat.

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